Packliste Ruhrtalradweg

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Der Ruhrtalradweg ist schnell zu einer Legende unter den Radsportfreunden geworden. Obwohl er erst im April 2006 feierlich eröffnet wurde, hat er sich trotzdem sofort einen Spitzenplatz auf der Agenda der ´Freunde der Pedale´ sichern können – und das natürlich auch völlig zu Recht. Landschaftlich schön, für Anfänger wie für Fortgeschrittene gleichermaßen befriedigend und vor allem gut organisiert, bietet der Ruhrtalradweg einfach alles, was das Herz begehrt. Aber ob Profi oder Anfänger – wenn man sich auf die Reise macht, sollte man sich vorher Gedanken darüber machen, was mitkommt und was nicht. Deshalb hier einige Tipps zur Packliste Ruhrtalradweg.

Weniger ist oftmals mehr

Zuerst einmal ein Wort an die Neulinge, die sich auf lange Fahrradtouren begeben: Es gilt wie für alle Reisen auch bei der Tour mit dem Drahtesel – weniger ist meistens mehr. Die Hälfte von dem Krempel, von dem man meint, man müsse ihn unbedingt mit auf eine Tour nehmen, braucht man nicht. Dieser bleibt meistens unangetastet in Fahrradtaschen und Rucksäcken liegen und nimmt nur Raum und vor allem unnötiges Gewicht ein. Denn auch wenn eine zünftige Fahrradtour eher zu den gemäßigten Sportarten zählt, sollte man es sich dennoch nicht zu schwer machen – im wahrsten Sinne des Wortes. Die alten Hasen haben da natürlich schon so ihre Erfahrungswerte gesammelt und werden bei diesen mahnenden Worten bestimmt ein wenig schmunzeln müssen. Aber irgendwann hat´s jeder drauf.

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Alleine draußen oder zusammen im Gasthaus?

Der nächste Schritt zum Erstellen der Packliste ist die Frage, wie weit die Tour eigentlich gehen soll. Der Ruhrtalradweg führt vom Sauerland ins Herz des Ruhrgebiets. Das sind 230 Kilometer von Osten nach Westen. Das Schöne am Ruhrtalradweg: Er ist von der Infrastruktur her hervorragend ausgebaut. Unterwegs findet der Radler alles, was er braucht. Ein engmaschiges Geflecht aus Unterkünften, Vermietungsstationen beziehungsweise Shops für Fahrräder und Zubehör wie Navigationssystemen und anderen radspezifischen Dienstleistungen findet man quasi überall. Dazu gehört natürlich auch ein durchdachtes Netz an Pannenhilfen entlang des Weges. Man braucht also nicht gleich selber eine halbe Fahrradwerkstatt mit ´an Bord´ zu nehmen. Will man zwischendurch Campen, muss man natürlich an ein Zelt, Schlafsack, Isomatte etc. denken. Will man auch selbst kochen, dann gehören zu dieser Ausrüstung auch noch ein Gaskocher und Kochgeschirr. Übernachtet und isst man hingegen lieber in den auf die Fahrradfreunde ausgelegten Unterkünften, dann kann man sich dieses ´Übergepäck´ natürlich sparen.

Nur das Nötigste kommt auf die Packliste Ruhrtalradweg

Kommen wir zum Wesentlichen, also dem, was jeder Radler auf dem Ruhrtalradweg dabei haben sollte. Hierzu zählt mit Sicherheit schon mal eine Kamera, denn die Landschaft links und rechts ist schließlich das eigentliche Highlight dieses malerischen Radwegs durch den Westen Deutschlands. Wer im Winter losfährt, muss an warme Kleidung denken. Gerade wenn man die Tour im Sauerland beginnt, kann es ziemlich kalt werden. Ein Mobiltelefon für den Notfall hat sowieso jeder dabei. Und obwohl der Ruhrtalradweg sehr gut beschildert ist, kann eine Karte oder ein Navigationssystem bestimmt nicht schaden und es nimmt weder Platz weg oder verursacht viel Gewicht. Ansonsten noch: eine Flasche Wasser, eine Regenjacke (für den Notfall) und dann noch sich, seine radelnden Freunde und die Lust, den Ruhrtalradweg zu erleben – mehr braucht man nicht auf die Packliste Ruhrtalradweg zu schreiben. Viel Vergnügen!

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